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	<title>Kommentare zu: Jedes Jahr das gleiche Spiel — Scheindebatten zur Bildungspolitik</title>
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	<description>Wir schaffen Zusammenhänge</description>
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		<title>Von: heinzkamke</title>
		<link>http://kontextschmiede.de/jedes-jahr-das-gleiche-spiel-scheindebatten-zur-bildungspolitik/comment-page-1/#comment-91</link>
		<dc:creator>heinzkamke</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 06:39:45 +0000</pubDate>
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		<description>Nee, war eher als etwas Galgenhumor-Artiges gedacht...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nee, war eher als etwas Galgenhumor-Artiges gedacht…</p>
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		<title>Von: erz</title>
		<link>http://kontextschmiede.de/jedes-jahr-das-gleiche-spiel-scheindebatten-zur-bildungspolitik/comment-page-1/#comment-90</link>
		<dc:creator>erz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 20:26:30 +0000</pubDate>
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		<description>Du hast also noch Hoffnung, dass nach der Bundestagswahl sich die gewählten Volksvertreter darauf besinnen, gemeinsam Probleme zu lösen?

Ich fürchte, dass ohne neue Föderalismusreform Bildungspolitik in Deutschland nicht funktionieren kann. Da sind die systemischen Widerstände zu groß.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast also noch Hoffnung, dass nach der Bundestagswahl sich die gewählten Volksvertreter darauf besinnen, gemeinsam Probleme zu lösen?</p>
<p>Ich fürchte, dass ohne neue Föderalismusreform Bildungspolitik in Deutschland nicht funktionieren kann. Da sind die systemischen Widerstände zu groß.</p>
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		<title>Von: heinzkamke</title>
		<link>http://kontextschmiede.de/jedes-jahr-das-gleiche-spiel-scheindebatten-zur-bildungspolitik/comment-page-1/#comment-89</link>
		<dc:creator>heinzkamke</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 13:23:29 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;wen meinst du eigentlich hier mit man?&lt;/blockquote&gt;

Habe im Nachhinein auch gesehen, dass man den Satz als Kritik am Autor hätte interpretieren können. Bezog sich aber auf mich selbst im vorhergehenden Absatz.

Hinsichtlich der Spaltung bin ich völlig bei Dir. Wobei das Vorgehen derer, die sich dank ihrer finanziellen Aussattung um besagte Wettbewerbsvorteile bemühen, durchaus nachvollziehbar ist, zumindest in Teilen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>wen meinst du eigentlich hier mit man?</p></blockquote>
<p>Habe im Nachhinein auch gesehen, dass man den Satz als Kritik am Autor hätte interpretieren können. Bezog sich aber auf mich selbst im vorhergehenden Absatz.</p>
<p>Hinsichtlich der Spaltung bin ich völlig bei Dir. Wobei das Vorgehen derer, die sich dank ihrer finanziellen Aussattung um besagte Wettbewerbsvorteile bemühen, durchaus nachvollziehbar ist, zumindest in Teilen.</p>
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		<title>Von: erz</title>
		<link>http://kontextschmiede.de/jedes-jahr-das-gleiche-spiel-scheindebatten-zur-bildungspolitik/comment-page-1/#comment-88</link>
		<dc:creator>erz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 10:55:52 +0000</pubDate>
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		<description>Bei frühkindlicher Förderung wird ziemlich viel Unsinn verbreitet.  Von Entwicklungspsychologischer Warte aus betrachtet. Als Beispiel sei nur der &quot;frühe Fremdsprachenerwerb&quot; genannt. Im Kindergarten englische Lieder zu singen ist Mumpitz. Es schad&#039; zwar nix, aber sinnvolle Förderung sieht anders aus - Zweisprachigkeit gibt es mit Frühförderung einfach nicht. Scharlatane können aber im Moment hervorragend an den Ängsten einer postmodernen Leistungsmentalität verdienen, sei es politisch oder finanziell.

Gleichzeitig deutet sich da allerdings eine weitere Spaltung der Gesellschaft an. Es gibt eine Klientel, die hyperaktiv versucht, Wettbewerbsvorteile zu ergattern und eine Klientel, die aus dem Leistungswettbewerb komplett abgemeldet ist. Soziale Durchlässigkeit sieht anders aus.

&lt;blockquote&gt;Die Möglichkeit, dass dies nichts mit politischem Kalkül zu tun hat, sondern schlicht fraktionsübergreifenden Überzeugungen geschuldet ist, könnte man natürlich auch in Betracht ziehen.&lt;/blockquote&gt; wen meinst du eigentlich hier mit man?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei frühkindlicher Förderung wird ziemlich viel Unsinn verbreitet.  Von Entwicklungspsychologischer Warte aus betrachtet. Als Beispiel sei nur der »frühe Fremdsprachenerwerb« genannt. Im Kindergarten englische Lieder zu singen ist Mumpitz. Es schad‹ zwar nix, aber sinnvolle Förderung sieht anders aus — Zweisprachigkeit gibt es mit Frühförderung einfach nicht. Scharlatane können aber im Moment hervorragend an den Ängsten einer postmodernen Leistungsmentalität verdienen, sei es politisch oder finanziell.</p>
<p>Gleichzeitig deutet sich da allerdings eine weitere Spaltung der Gesellschaft an. Es gibt eine Klientel, die hyperaktiv versucht, Wettbewerbsvorteile zu ergattern und eine Klientel, die aus dem Leistungswettbewerb komplett abgemeldet ist. Soziale Durchlässigkeit sieht anders aus.</p>
<blockquote><p>Die Möglichkeit, dass dies nichts mit politischem Kalkül zu tun hat, sondern schlicht fraktionsübergreifenden Überzeugungen geschuldet ist, könnte man natürlich auch in Betracht ziehen.</p></blockquote>
<p> wen meinst du eigentlich hier mit man?</p>
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		<title>Von: heinzkamke</title>
		<link>http://kontextschmiede.de/jedes-jahr-das-gleiche-spiel-scheindebatten-zur-bildungspolitik/comment-page-1/#comment-87</link>
		<dc:creator>heinzkamke</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 16:16:23 +0000</pubDate>
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		<description>Könnte es sein, dass frühkindliche Förderung ein Thema ist, das jungen Eltern auf den Nägeln brennt? Ganz besonders den gut ausgebildeten jungen Eltern, die eine sehr interessante Wählergruppe darstellen, weil ihnen ziemlich viele Wahloptionen offen stehen?

Und was kann man schon falsch machen mit frühkindlicher Förderung? Die kann man mit unterschiedlichsten Inhalten befüllen - die einen wollen die Kinder früh an naturwissenschaftliche Fragestellungen heranführen, um dem Ingenieurmangel zu begegnen, die anderen legen Wert auf das frühzeitige Erlernen von Fremdsprachen, wieder andere wollen, wie offensichtlich die Bildungsministerin, ganz grundsätzlich verborgene Potenziale zur Entfaltung bringen.

Damit tut man niemandem weh, die angesprochene Zielgruppe fühlt sich tatsächlich angesprochen, und man selbst kann als Bundespolitiker(in) hinterher auch nicht zur Rechenschaft gezogen werden, wenn die Länderkultusminister bei ihren Länderfinanzministerinnen nicht die nötige Lobby haben, um tatsächlich entsprechende Haushaltsmittel zugesprochen zu bekommen. Allerdings kann man sich auch nicht allzu sehr von den anderen Parteien abheben, weil die genau das auch erkannt haben und sich analog positionieren.

Die Möglichkeit, dass dies nichts mit politischem Kalkül zu tun hat, sondern schlicht fraktionsübergreifenden Überzeugungen geschuldet ist, könnte man natürlich auch in Betracht ziehen. Nach der Wahl dann, vielleicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Könnte es sein, dass frühkindliche Förderung ein Thema ist, das jungen Eltern auf den Nägeln brennt? Ganz besonders den gut ausgebildeten jungen Eltern, die eine sehr interessante Wählergruppe darstellen, weil ihnen ziemlich viele Wahloptionen offen stehen?</p>
<p>Und was kann man schon falsch machen mit frühkindlicher Förderung? Die kann man mit unterschiedlichsten Inhalten befüllen — die einen wollen die Kinder früh an naturwissenschaftliche Fragestellungen heranführen, um dem Ingenieurmangel zu begegnen, die anderen legen Wert auf das frühzeitige Erlernen von Fremdsprachen, wieder andere wollen, wie offensichtlich die Bildungsministerin, ganz grundsätzlich verborgene Potenziale zur Entfaltung bringen.</p>
<p>Damit tut man niemandem weh, die angesprochene Zielgruppe fühlt sich tatsächlich angesprochen, und man selbst kann als Bundespolitiker(in) hinterher auch nicht zur Rechenschaft gezogen werden, wenn die Länderkultusminister bei ihren Länderfinanzministerinnen nicht die nötige Lobby haben, um tatsächlich entsprechende Haushaltsmittel zugesprochen zu bekommen. Allerdings kann man sich auch nicht allzu sehr von den anderen Parteien abheben, weil die genau das auch erkannt haben und sich analog positionieren.</p>
<p>Die Möglichkeit, dass dies nichts mit politischem Kalkül zu tun hat, sondern schlicht fraktionsübergreifenden Überzeugungen geschuldet ist, könnte man natürlich auch in Betracht ziehen. Nach der Wahl dann, vielleicht.</p>
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