Neue Sachen mit Fußball und Medien machen (update)

Danke! Das muss ein­fach mal wie­der gesagt wer­den und es geht an alle, die sich mit­ein­an­der unter­hal­ten, egal ob auf der Straße oder der Daten­au­to­bahn. Einer die­ser Unter­hal­tun­gen, die nicht zuletzt dank der geneig­ten Lese­rin­nen und Leser die Kon­text­schmiede berei­chern, möchte ich hier beson­dere Auf­merk­sam­keit wid­men (und mich bei jenen Lesern ent­schul­di­gen, denen so gar nichts am Fuß­ball liegt). Denn diese Unter­hal­tung über Fuß­ball ist es, in der im Klei­nen zwei große The­men ganz bei­läu­fig behan­delt wer­den. Wenn wir gemein­sam über Fuß­ball reden, arbei­ten wir  am Medi­en­wan­del mit und betrei­ben jene Inno­va­tion, die all zu häu­fig nur her­bei­ge­wünscht oder auch schlicht über­se­hen wird.

Die taz will in die­ser Woche ein Expe­ri­ment wagen: Fin­den sich Leser, die eine tak­ti­sche Ana­lyse als Spiel­be­richt schät­zen? Und gelingt es mir, die Per­spek­tive der Tak­tik­ta­fel und vie­ler ande­rer geis­tes­ver­wand­ter Bei­träge und Kom­men­tare aus den Fuß­ball­blogs poin­tiert in einem Zei­tungs­ar­ti­kel umzu­set­zen? Ich weiß nicht, ob wir dem Wunsch nach einer »ande­ren« Art der Bericht­er­stat­tung gerecht wer­den kön­nen, aber ich bin stolz, dass über­haupt der Ver­such unter­nom­men wird und ich daran mit­wir­ken darf. Damit wan­dert, nicht zuletzt dank der Vor­ar­beit vie­ler Netz­pu­bli­ka­tio­nen, der Trend zu einer klop­pes­ken Auf­be­rei­tung und Tak­tik­dis­kus­sio­nen wei­ter in das Medium Zeitung.

Des­we­gen möchte ich alle fuß­ball­in­ter­es­sier­ten Lese­rin­nen und Leser bit­ten, am Frei­tag das Prin­ter­zeug­nis der taz zu lesen. Viel­leicht fin­den sich ja auch Leser, die sich bei der taz bedan­ken wol­len, weil sie in die­ser Woche nicht nur in ihrem Sport­teil Mut zum Expe­ri­ment bewei­sen. Wir, die wir uns hier und in unse­ren Netz­wer­ken aus­tau­schen, kön­nen unse­rer­seits dazu bei­tra­gen, dass eine Atmo­sphäre der gemein­sa­men Ent­wick­lung und des Spa­ßes an Inno­va­tion sich über meh­rere Medien hin­weg erstreckt. Ich hoffe, dass ich wei­ter­hin auf so wohl­wol­lende und kom­pe­tente Unter­stüt­zung zäh­len darf, und Ihr mit Eurer Kri­tik nicht hin­term Berg hal­tet, damit wir es, ganz wie Dett­mar Cra­mer es gewollt hätte, jeden Tag ein wenig bes­ser machen. Die Kri­tik übri­gens bitte an mich rich­ten, das Lob an die taz.

Danke.

Update 23.4.2010

Der Arti­kel ist erschie­nen. Nun aber los, lesen! Online wird es erst spä­ter eine neue Aus­gabe als Reak­tion dar­auf geben.

Kommentar-icon Kommentieren




Kommentare können in der Kommentarschleife auf die Moderation warten. Bitte etwas Geduld beweisen und nicht neu absenden. Wir behalten uns vor, Kommentare zu löschen, die uns nicht passen. Spam wird grundsätzlich gelöscht. Weitere Erläuterungen zu Kommentarregeln und Datenschutz finden sich in unseren Nutzungsbestimmungen.



  • Über uns

    Die Kon­text­schmiede ist eine Platt­form für junge Auto­ren, auf der ein brei­tes Spek­trum von gesell­schaft­lich rele­van­ten The­men abge­deckt wird. Die Bei­träge sol­len Zusam­men­hänge, Hin­ter­gründe und Ana­ly­sen bie­ten und Inhalte stets in einen Kon­text ein­bet­ten, der neue Per­spek­ti­ven eröffnet.

↑ Springe zum Seitenanfang

An der Technik der Kontextschmiede wird beständig gefeilt. Für Fehler bitten wir um Nachsicht. © Kontextschmiede