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	<title>Kommentare zu: Wie der Schmutz ins Internet kommt</title>
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	<description>Wir schaffen Zusammenhänge</description>
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		<title>Von: VonFernSeher</title>
		<link>http://kontextschmiede.de/wie-der-schmutz-ins-internet-kommt/comment-page-1/#comment-323</link>
		<dc:creator>VonFernSeher</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 00:16:09 +0000</pubDate>
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		<description>@Maximilian

Die Baumstruktur ist bei vielen Einträgen aber nur dann sinnvoll, wenn auch ein gutes Kommentar-RSS und/oder eine sinnvolle Erinnerungsfunktion da ist. Denn sonst muss ich wieder die einzelnen Äste mit Blick auf das Datum absuchen.

Wenn ich aber ein gut strukturiertes RSS bekommen und ein passables Lesewerkzeug, dann brauche ich auch nicht immer die Baumstruktur.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Maximilian</p>
<p>Die Baumstruktur ist bei vielen Einträgen aber nur dann sinnvoll, wenn auch ein gutes Kommentar-RSS und/oder eine sinnvolle Erinnerungsfunktion da ist. Denn sonst muss ich wieder die einzelnen Äste mit Blick auf das Datum absuchen.</p>
<p>Wenn ich aber ein gut strukturiertes RSS bekommen und ein passables Lesewerkzeug, dann brauche ich auch nicht immer die Baumstruktur.</p>
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		<title>Von: Lena</title>
		<link>http://kontextschmiede.de/wie-der-schmutz-ins-internet-kommt/comment-page-1/#comment-290</link>
		<dc:creator>Lena</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 00:43:35 +0000</pubDate>
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		<description>F*ck. 



:D

Im Ernst: Ein interessanter Beitrag und wie immer ein schönes Video dazu. Auch wenn die vermeintliche &quot;golden bullet&quot; nur wieder viel Arbeit für die Autoren bedeutet. So ein Blog kann dann auch schnell blockieren, zu Zeitaufwendig werden und von weiterer Arbeit abhalten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>F*ck. </p>
<p>:D</p>
<p>Im Ernst: Ein interessanter Beitrag und wie immer ein schönes Video dazu. Auch wenn die vermeintliche »golden bullet« nur wieder viel Arbeit für die Autoren bedeutet. So ein Blog kann dann auch schnell blockieren, zu Zeitaufwendig werden und von weiterer Arbeit abhalten.</p>
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		<title>Von: Maximilian</title>
		<link>http://kontextschmiede.de/wie-der-schmutz-ins-internet-kommt/comment-page-1/#comment-267</link>
		<dc:creator>Maximilian</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2010 13:38:15 +0000</pubDate>
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		<description>Ein interessanter Beitrag. Mir ist nun vor allem die Rolle der Autoren klarer.
Ein Aspekt wird beim Thema &quot;Qualität der Debatten&quot; aber imho oft nicht erwähnt: Wenn z.B. auf Blogs viele Menschen miteinander diskutieren bzw. die Zahl der Beiträge über einen Wert von etwa 50 steigt, werden werden Brettstruktur-Diskussionssysteme (Beiträge chronologisch untereinander) sehr, sehr unübersichtlich. Es kommt dann fast immer dazu, dass mehrere (meist Zweier-)Gruppen entstehen die jeweils miteinander über einen bestimmten Unteraspekt diskutieren. Bei der Brettstruktur ergibt das bei einer relativ großen Zahl Beiträgen natürlich ein großes Durcheinander mit vielen &quot;@xyz&quot;. Da das vielen Teilnehmern zu unübersichtlich ist,

- bilden sich nur wenige solcher Untergruppen

- beziehen sich sehr viele Teilnehmer nur auf das, was in den jüngsten ~10 Beitragen gesagt wurde, weil sie nicht alles lesen wollen - was dazu führt, dass diese Diskussion...
* sehr oberflächlich wird, weil viele Beiträge keine Antwort erhalten bzw. nicht auf Antworten geantwortet wird, da sie nicht mehr gelesen wurden
* vieles mehrfach angesprochen wird, obwohl das Gesagte im Verlauf der Diskussion bereits hinreichend belegt, widerlegt oder sonstwie bedacht wurde

- beziehen sich viele Teilnehmer überhaupt nicht mehr auf die anderen Diskussionsbeiträge, sondern geben nur ihren &quot;Senf&quot; zum Artikel ab, ohne an einer weiteren Diskussion interessiert zu sein und ohne sich darum zu kümmern, dass das gesagte in ähnlicher Form bereits vielfach in der Diskussion vorkam.

Vieles davon lässt sich zum großen Teil recht leicht verhindern. Nämlich durch Einsatz eines Diskussionssystems, das Beiträge, die Antworten auf andere Beiträge darstellen, unter dem jeweiligen Eintrag eingerückt anzeigt (Baumstruktur). Somit ist die Beitragsreihenfolge nicht mehr streng chronologisch, sondern folgt der Diskussionsstruktur. Die Übersichtlichkeit steigt deutlich, die Teilnehmer nicht mehr mit &quot;@xyz&quot; Hinweisen durcheinanderplappern müssen, sondern der jeweilige Bezug eines Eintrages durch seine Position in der Baumstruktur verdeutlicht wird. Außerdem können Leser sich leichter einen Überblick verschaffen. Diskussionszweige, die sie nicht interessieren, können leicht übersprungen werden.

Schade dass die meisten Blog-CMSe immer noch einfache Brettstrukturen einsetzen.

Wenn die Diskussion auf ca. 150 Beiträge anwächst (in bekannten Blogs und auf bestimmten Nachrichtensites keine Seltenheit), ist das erwähnte Baumstruktur-System mit einfachen Einrückungen allerdings auch nicht mehr übersichtlich genug, weil die einzelnen Verzweigungen zu groß werden (mehrere Bildschirmseiten), um sie noch überblicken zu können.

Hier ist es nützlich, die Diskussion in einzelne Unterthemen aufzusplitten, indem man den Teilnehmern nicht mehr erlaubt, den Artikel jeweils direkt zu kommentieren. Stattdessen müssen einzelne &quot;Themen&quot; (Topics) erstellt werden, die eine bestimmte Überschrift haben. Unter den jeweiligen Artikel werden dann nur die Überschriften der Topics angezeigt, Zusammen mit der Zahl der Antworten und evtl. mit einer Userbewertung oder ähnlichem. Antworten auf die einzelnen Topics können dann entweder nach Art der Baumstruktur klassisch eingerückt dargestellt werden oder es werden von den Beiträgen widerum nur die Überschriften (bzw. Usernamen) angezeigt und diese eingerückt (womit der Übersichtlichkeit bei umfangreichen Topics geördert wird, aber mehr geklickt werden muss). Dieses System ist beispielsweise bei wer-weiss-was.de oder bei Heise Online im Einsatz.

Übrigens schützt natürlich keine Baumstruktur (sei es in Form von eingerückten Beiträgen oder eingerückten Unterüberschriften / Usernames) vor &quot;Schmutz im Internet&quot;. Aber sie lässt ausführlichere und weitläufige Diskussionen zu, wenn die Zahl der Beitragenden recht hoch ist. Außerdem macht sie es für den Leser leichter uninteressante oder schlechte Beiträge auszusortieren.

Ach ja: Wichtig ist bei jeder Form von Baumstruktur auch eine standardmäßig aktivierte E-Mail-Benachrichtigungsfunktion für direkte Antworten (die man natürlich auch einfach abwählen kann). Die Erfahrung zeigt nämlich, dass man oft Antworten oft nur keine neuerliche Antwort erhält, weil der angesprochene nicht von mir erfährt. Schlicht weil es zu kompliziert ist, manuell die Diskussion bzw. den Diskussionsfaden auf neue Beiträge zu überwachen.

Auf den meisten Zeitungs-Websites wirkt sich ein total marodes Diskussionssystem sehr schlecht auf die Diskussionen aus. Erstens kommt meist eine klassische Baumstruktur zum Einsatz obwohl dies der Zahl der Leser völlig unangemessen ist. Zweitens werden die Zahl der Beiträge &quot;pro Seite&quot; stark begrenzt, was technisch völliger unnötiger Nonsense ist und dazu führt, dass viele Beitragenden die vorherigen Seiten gar nicht mehr durchlesen. Und drittens ist es auch noch üblich (aus einer Grund, der mir völlig schleierhaft bleibt), die Länge der Beiträge stark zu begrenzen.

Die Folge kennt man: Auf Seiten wie welt.de, sueddeutsche.de, faz.net usw. liest man zu vielen Themen um die 10 Beiträge, von denen sich die meisten nichtmal aufeinander beziehen. Demgegenüber sind es auf Seiten mit besseren Diskussionssystem (z.B. Techcrunch oder Heise Online) oft mehrere hundert Beiträge, davon oft viele wirklich Lesenswerte (die Uninteressanten kann man dabei aufgrund der Technik leicht ausblenden).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein interessanter Beitrag. Mir ist nun vor allem die Rolle der Autoren klarer.<br />
Ein Aspekt wird beim Thema »Qualität der Debatten« aber imho oft nicht erwähnt: Wenn z.B. auf Blogs viele Menschen miteinander diskutieren bzw. die Zahl der Beiträge über einen Wert von etwa 50 steigt, werden werden Brettstruktur-Diskussionssysteme (Beiträge chronologisch untereinander) sehr, sehr unübersichtlich. Es kommt dann fast immer dazu, dass mehrere (meist Zweier-)Gruppen entstehen die jeweils miteinander über einen bestimmten Unteraspekt diskutieren. Bei der Brettstruktur ergibt das bei einer relativ großen Zahl Beiträgen natürlich ein großes Durcheinander mit vielen »@xyz«. Da das vielen Teilnehmern zu unübersichtlich ist,</p>
<p>- bilden sich nur wenige solcher Untergruppen</p>
<p>- beziehen sich sehr viele Teilnehmer nur auf das, was in den jüngsten ~10 Beitragen gesagt wurde, weil sie nicht alles lesen wollen — was dazu führt, dass diese Diskussion…<br />
* sehr oberflächlich wird, weil viele Beiträge keine Antwort erhalten bzw. nicht auf Antworten geantwortet wird, da sie nicht mehr gelesen wurden<br />
* vieles mehrfach angesprochen wird, obwohl das Gesagte im Verlauf der Diskussion bereits hinreichend belegt, widerlegt oder sonstwie bedacht wurde</p>
<p>- beziehen sich viele Teilnehmer überhaupt nicht mehr auf die anderen Diskussionsbeiträge, sondern geben nur ihren »Senf« zum Artikel ab, ohne an einer weiteren Diskussion interessiert zu sein und ohne sich darum zu kümmern, dass das gesagte in ähnlicher Form bereits vielfach in der Diskussion vorkam.</p>
<p>Vieles davon lässt sich zum großen Teil recht leicht verhindern. Nämlich durch Einsatz eines Diskussionssystems, das Beiträge, die Antworten auf andere Beiträge darstellen, unter dem jeweiligen Eintrag eingerückt anzeigt (Baumstruktur). Somit ist die Beitragsreihenfolge nicht mehr streng chronologisch, sondern folgt der Diskussionsstruktur. Die Übersichtlichkeit steigt deutlich, die Teilnehmer nicht mehr mit »@xyz« Hinweisen durcheinanderplappern müssen, sondern der jeweilige Bezug eines Eintrages durch seine Position in der Baumstruktur verdeutlicht wird. Außerdem können Leser sich leichter einen Überblick verschaffen. Diskussionszweige, die sie nicht interessieren, können leicht übersprungen werden.</p>
<p>Schade dass die meisten Blog-CMSe immer noch einfache Brettstrukturen einsetzen.</p>
<p>Wenn die Diskussion auf ca. 150 Beiträge anwächst (in bekannten Blogs und auf bestimmten Nachrichtensites keine Seltenheit), ist das erwähnte Baumstruktur-System mit einfachen Einrückungen allerdings auch nicht mehr übersichtlich genug, weil die einzelnen Verzweigungen zu groß werden (mehrere Bildschirmseiten), um sie noch überblicken zu können.</p>
<p>Hier ist es nützlich, die Diskussion in einzelne Unterthemen aufzusplitten, indem man den Teilnehmern nicht mehr erlaubt, den Artikel jeweils direkt zu kommentieren. Stattdessen müssen einzelne »Themen« (Topics) erstellt werden, die eine bestimmte Überschrift haben. Unter den jeweiligen Artikel werden dann nur die Überschriften der Topics angezeigt, Zusammen mit der Zahl der Antworten und evtl. mit einer Userbewertung oder ähnlichem. Antworten auf die einzelnen Topics können dann entweder nach Art der Baumstruktur klassisch eingerückt dargestellt werden oder es werden von den Beiträgen widerum nur die Überschriften (bzw. Usernamen) angezeigt und diese eingerückt (womit der Übersichtlichkeit bei umfangreichen Topics geördert wird, aber mehr geklickt werden muss). Dieses System ist beispielsweise bei wer-weiss-was.de oder bei Heise Online im Einsatz.</p>
<p>Übrigens schützt natürlich keine Baumstruktur (sei es in Form von eingerückten Beiträgen oder eingerückten Unterüberschriften / Usernames) vor »Schmutz im Internet«. Aber sie lässt ausführlichere und weitläufige Diskussionen zu, wenn die Zahl der Beitragenden recht hoch ist. Außerdem macht sie es für den Leser leichter uninteressante oder schlechte Beiträge auszusortieren.</p>
<p>Ach ja: Wichtig ist bei jeder Form von Baumstruktur auch eine standardmäßig aktivierte E-Mail-Benachrichtigungsfunktion für direkte Antworten (die man natürlich auch einfach abwählen kann). Die Erfahrung zeigt nämlich, dass man oft Antworten oft nur keine neuerliche Antwort erhält, weil der angesprochene nicht von mir erfährt. Schlicht weil es zu kompliziert ist, manuell die Diskussion bzw. den Diskussionsfaden auf neue Beiträge zu überwachen.</p>
<p>Auf den meisten Zeitungs-Websites wirkt sich ein total marodes Diskussionssystem sehr schlecht auf die Diskussionen aus. Erstens kommt meist eine klassische Baumstruktur zum Einsatz obwohl dies der Zahl der Leser völlig unangemessen ist. Zweitens werden die Zahl der Beiträge »pro Seite« stark begrenzt, was technisch völliger unnötiger Nonsense ist und dazu führt, dass viele Beitragenden die vorherigen Seiten gar nicht mehr durchlesen. Und drittens ist es auch noch üblich (aus einer Grund, der mir völlig schleierhaft bleibt), die Länge der Beiträge stark zu begrenzen.</p>
<p>Die Folge kennt man: Auf Seiten wie welt.de, sueddeutsche.de, faz.net usw. liest man zu vielen Themen um die 10 Beiträge, von denen sich die meisten nichtmal aufeinander beziehen. Demgegenüber sind es auf Seiten mit besseren Diskussionssystem (z.B. Techcrunch oder Heise Online) oft mehrere hundert Beiträge, davon oft viele wirklich Lesenswerte (die Uninteressanten kann man dabei aufgrund der Technik leicht ausblenden).</p>
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