Kurioses aus dem Sommerloch: Markus Babbel

Die Sommerpause ist nicht nur den treusten Fußball-Anhängern ein Graus. Auch Spieler und Verantwortliche der Profi-Clubs wissen dann trotz U21-EM und Confed-Cup, die in diesem Sommer das schwarze Loch füllen, oftmals recht wenig mit sich anzufangen. Die fußballfreie Zeit kombiniert mit gelangweilten Journalisten fördert dabei so manche Kuriosität zu Tage. Die Kontextschmiede begleitet die Protagonisten der schönsten Nebensache der Welt zwischen den Fußballjahren.

Für die meisten Fußballprofis sind die Sommerferien schon vorbei. Auf Schalke wird jetzt richtig gearbeitet und manche wünschten sich angesichts des harten Trainingsalltags vielleicht, sie hätten sich im Urlaub nicht so gehen lassen.

Im Ländle wird nicht ganz so hart geschafft. Hier dürfen manche noch etwas länger auf die unbequemen Kabinenbänke verzichten: Jens Lehmann wurde zum Beispiel Sonderurlaub gewährt, weil er in seinem Alter Steigerungsläufe „nicht mehr machen müsse“. Diese Einsicht hatte zumindest sein gnädiger Trainer, der sich selbst Urlaub ganz anderer Art verordnete: Weil er drei Jahre jünger als sein Torwart-Routinier Weil er für die anstehenden Übungseinheiten als Koordinator unabkömmlich ist, drückt er sich gleich zu Beginn des neuen Schuljahres vor dem Drücken der Schulbank. Eigentlich müsste der Autodidakt beim Trainerlehrgang anwesend sein, aber er kalkuliert die erlaubten Fehlzeiten so abgebrüht wie ein erfahrener Pennäler in seine Schullaufbahn ein.

Vielleicht hat er dafür seinen Stürmer um Rat gefragt. Auch Ciprian Marica trudelte nämlich etwas später als die übrigen Kollegen zum Trainingsauftakt der Stuttgarter ein. Er hatte die Kabinenbank freiwillig gegen die Schulbank getauscht und bekam Sonderurlaub, um in Rumänien sein Abitur nachzumachen. Neben Englisch liegen seine Stärken besonders in der von ihm geliebten Mathematik. Markus Babbel weiß schon, wofür er seinem Rechenkünstler frei gibt: Wenn für den Trainer die Prüfungsphase beginnt, kann ihm Marica bestimmt mit weiteren Tipps aus dem Schulalltag helfen – nicht nur mit solchen zu gekonntem Schwänzen.

Kurioses aus dem Sommerloch: Valérien Ismaël

Die Sommerpause ist nicht nur den treusten Fußball-Anhängern ein Graus. Auch Spieler und Verantwortliche der Profi-Clubs wissen dann trotz U21-EM und Confed-Cup, die in diesem Sommer das schwarze Loch füllen, oftmals recht wenig mit sich anzufangen. Die fußballfreie Zeit kombiniert mit gelangweilten Journalisten fördert dabei so manche Kuriosität zu Tage. Die Kontextschmiede begleitet die Protagonisten der schönsten Nebensache der Welt zwischen den Fußballjahren.

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Ganz besonders für die monatelang hart ackernden Fußballprofis. Klar, nach einer langen Saison ist der Akku leer und muss dringend aufgeladen werden. Was liegt da näher, als das gleißende Flutlicht der Bundesliga-Stadien gegen die warme Sonne der vermeintlich schönsten Strände der Welt einzutauschen? Franck Ribéry trägt in Marbella zwar nicht die neuste Badehose zur Schau, erholt sich aber sichtlich im Kreise seiner Familie. Tim Wiese genießt die UV-Strahlung mal nicht aus der Konserve, sondern im luxuriösen Dubai. Und Dieter Hoeneß macht einen letzten Rundgang durch Berlin. […] → zu Ende lesen

Kurioses aus dem Sommerloch: Peter Neururer

Die Sommerpause ist nicht nur den treusten Fußball-Anhängern ein Graus. Auch Spieler und Verantwortliche der Profi-Clubs wissen dann trotz U21-EM und Confed-Cup, die in diesem Sommer das schwarze Loch füllen, oftmals recht wenig mit sich anzufangen. Die fußballfreie Zeit kombiniert mit gelangweilten Journalisten fördert dabei so manche Kuriosität zu Tage. Die Kontextschmiede begleitet die Protagonisten der schönsten Nebensache der Welt zwischen den Fußballjahren.

Peter „Ihr könnt Eimer zum Kotzen mitnehmen“ Neururer, der von Beruf Schalke-Fan ist und bis zu seiner Berufung den MSV Duisburg trainiert, verbindet mehr mit Ned Flanders als nur ein gottgegebenes Maß an Rechtschaffenheit, ein Talent für dudeldidenkwürdige Aussprüche und die Charakterstärke, zu seinen Überzeugungen zu stehen. Nein, Peter Neururer ist womöglich auch noch in der gleichen geheimen Bruderschaft wie Ned. Zumindest erhärtet ein Ereignis diesen Verdacht, das der Kontextschmiede aus seriöser Quelle zugespielt wurde:
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Kurioses aus dem Sommerloch: Dieter Hoeneß

Die Sommerpause ist nicht nur den treusten Fußball-Anhängern ein Graus. Auch Spieler und Verantwortliche der Profi-Clubs wissen dann trotz U21-EM und Confed-Cup, die in diesem Sommer das schwarze Loch füllen, oftmals recht wenig mit sich anzufangen. Die fußballfreie Zeit kombiniert mit gelangweilten Journalisten fördert dabei so manche Kuriosität zu Tage. Die Kontextschmiede begleitet die Protagonisten der schönsten Nebensache der Welt zwischen den Fußballjahren.

Dieter Hoeneß ist Fußball-Manager durch und durch. 13 Jahre lang leitete er die Geschicke der Berliner Hertha durch alle Höhen und Tiefen, die solch ein Hauptstadt-Club mit sich bringt. Nach den verlorenen Machtkämpfen mit Trainer Lucien Favre und Präsident Werner Gegenbauer kann sich Hoeneß nun endlich einmal Zeit für sich nehmen. Und hat auch schon eine Idee, was mit dem ungewohnten Freiraum anzustellen ist. In 13 Jahren Hauptstadt-Arbeit schaffte es der gebürtige Ulmer nämlich nie, die Sehenswürdigkeiten der Stadt anzuschauen. Nun möchte Hoeneß mit seiner Frau „Berlin erkunden“.

Kein Problem Herr Hoeneß! Die Kontextschmiede stellt Ihnen gerne speziell ausgewählte und äußerst sehenswerte Plätze zusammen, damit Sie vor Ihrem Umzug nach München die Bundeshauptstadt und ihre Umgebung endlich richtig kennen lernen können.
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Kurioses aus dem Sommerloch: Rob Friend & Hugo Almeida (Update)

Die Sommerpause ist nicht nur den treusten Fußball-Anhängern ein Graus. Auch Spieler und Verantwortliche der Profi-Clubs wissen dann trotz U21-EM und Confed-Cup, die in diesem Sommer das schwarze Loch füllen, oftmals recht wenig mit sich anzufangen. Die fußballfreie Zeit kombiniert mit gelangweilten Journalisten fördert dabei so manche Kuriosität zu Tage. Die Kontextschmiede begleitet die Protagonisten der schönsten Nebensache der Welt zwischen den Fußballjahren.

Rob Friend trifft es derzeit richtig hart. Erst eine mysteriöse Fersenverletzung, jetzt der Einbruch in seinem Anwesen in Windberg bei Mönchengladbach. Nach gründlicher Inspektion der Villa fuhren die Diebe mit beiden Münchener Nobelkarossen des Borussen-Stürmers davon. Friend urlaubt gerade mit seiner hochschwangeren Frau und muss sich nun neben seiner Genesung und dem Wohl seiner Kleinfamilie auch um die neue Einrichtung seines Eigenheimes sowie ein neues Auto kümmern.

Hugo Almeida, Stürmerkollege aus Bremen hätte ihm da einen hilfreichen Tipp geben können. Der Mann mit dem linken Hammer orderte vorsorglich ein Umzugs-Unternehmen, dass sein Hab & Gut fein, säuberlich verpackte und nach Porto verschiffte. Inklusive Ferrari. Was nun insgesamt teurer ausfällt – die Wohnungseinrichtung und ein Neuwagen bei Familie Friend oder der Hin- und Rück-Transport des portugisischen Hausstandes – ist herzlich egal. Zumindest Hugo Almeida.

Update 17.06. 23:10

Boubacar Sanogos Aufenthalt in Hoffenheim hat ihn sportlich nicht weiter nach vorn gebracht. Wäre er da doch lieber auf der Bremer Tribüne geblieben. Vielleicht hätte er sich an Hugo Almeida ein Beispiel genommen und sein Hab & Gut in die Heimat an der Elfenbeinküste verschifft. Zurück in der Hansestadt muss er nun mit der Ersatzbank und einem leer geräumten Haus leben.

Mutters Pfannkuchen

Es hat schon eine gewisse Tradition, dass ich immer, wenn ich Pfannkuchen backe, meine Mutter anrufe, um sie noch einmal nach dem Rezept für den Teig zu fragen. Das war bis vor Kurzem noch nicht einmal gespielt: Ich habe mir die Mengenangaben wirklich nie gemerkt – vielleicht weil mein Unterbewusstsein eine kleine Löschroutine installiert hat, die mich zwingen sollte, mich öfter bei Mama zu melden. Spätestens, wenn ich oder eine zu Speiseplanwünschen berechtigte Person in meinem Umfeld wieder Lust auf Pfannkuchen hatte, musste ich also telefonieren.

Irgendwann im letzten Jahr hat sich wohl mein Gedächtnis gegen mein Unterbewusstsein durchgesetzt, zumindest kann ich nun die Mengenangaben ohne Anruf abrufen. Weil aber jeder Tag, an dem man an seine Liebsten denkt, ein schon ein bisschen weniger schlechter Tag ist, werde ich als Appetithäppchen für alle weiteren Artikel über das Kochen dieses Rezept hier verewigen.Jeden Tag die Nerven und die Leidenschaft aufzubringen, sich ohne Ruhm um das Wohlergehen anderer zu sorgen, das ist hohe Schule

Im letzten Jahr ebbte die geradezu rauschhafte Begeisterung in Deutschland für das Kochen, anschaulich dokumentiert in der Inflation der Kochdarsteller, den Fernsehköchen, merklich ab. Zumindest die gefühlte Penetranz der löffelschwingenden Selbstdarsteller scheint zugunsten von Käfigreinigung und Gehegesanierung einer neuen Form des Renovierungsfernsehens gewichen. Die größte Wohltat in diesem Zusammenhang ist vermutlich die geradezu meditative Abkehr von der Selbstdarstellung. Kein Pfau ist so eitel wie ein Fernsehkoch. Und aus der Nabelschau ums Kochen erwuchs geradezu ein Leistungsdruck, in der heimischen Küche den neuen Ansprüchen an ein perfektes Abendessen gewachsen zu sein.
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