Para Tango

Düsseldorf, März 2010. Im Tanzhaus-NRW fand am Wochenende vom 12 auf den 14 März ein Tangofestival statt. In den hellen Hallen des ehemaligen Strassenbahndepots tanzten Tangueras und Tangueros aus Argentinien, Schweiz und Deutschland. In der Landeshauptstadt gibt es ohnehin viele Möglichkeiten, beinah jeden Tag zu einer Milonga, einem Tango – Tanzabend, zu gehen. Tango Argentino ist die häufigste Form des Tanzes, die bei den Milongas praktiziert wird. Es gibt keine festgelegte Schrittabfolge. Der führende Tänzer bewegt den folgenden Partner durch den Raum und um seine Körperachse – Ganchos, Sacadas, Boleos, Ochos… die Beine spielen um und am Tanzpartner herum, die Körper sind in einer festen Umarmung.

Führen können und führen lassen – das ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für diesen anspruchsvollen aber zugleich sehr intensiven Paartanz. Tango wurde von UNESCO als „kulturelle Identität“ bezeichnet und zum Weltkulturerbe ernannt – Identität, die weit über die Grenzen von Argentinien ihre Geltung fand, ob in Japan, Finnland oder Deutschland – ein Lebensgefühl, das einen nicht mehr los läßt, sobald es Mann oder Frau in seinen Bann gezogen hat.

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