Wozu noch Feminismus in Blogs? Eine Frage der Perspektive

Die Frauen im deutschen Netzdiskurs verschaffen sich gerade mächtig Gehör – gemessen an der Lautstärke, die sie bislang an den Tag legten. Als Anne Roth im Freitag die Frage stellte, warum es keine Frauen unter den meinungsführenden deutschen Bloggern gäbe, bekam dieses oftmals unbemerkt vor sich hin köchelnde Thema Öffentlichkeit. Daraufhin wurde sie von Philip Banse für seine dctp.tv-Interviewreihe mit Bloggern befragt. Zeitnah gab es eine Wahl zur Bloggerin des Jahres und damit einher ging ein weiterer Zuwachs an Öffentlichkeit femininer und feministischer Diskurse. Denn viele der beteiligten Bloggerinnen bekennen sich zu Feminismus, Frauenrechten und Geschlechterdebatten.

Prompt werden sie dafür angefeindet. Selbst wenn wir die Trolle und Idioten vernachlässigen, die um des Radaus willen oder aus überzeugter Ignoranz gegen solche Emanzipationsbemühungen anstänkern, müssen wir feststellen: Der Teil des Netzes, in dem Meinung gemacht wird, ist ein von Männern dominierter Diskursraum und damit ein Paradebeispiel für patriarchalische Strukturen. Die Stimmen von Frauen werden marginalisiert, auch aufgeklärte, moderne Männer betreiben unwillentlich beständig othering und gemäß dem Wesen von struktureller Diskriminierung arbeiten auch Frauen an der Bestätigung fremdbestimmter Selbstbilder mit.

Wie sehr die eigene Perspektive von einem patriarchalischen System und den darin begründeten Erwartungen geprägt ist? Der geneigte Leser und auch die geneigte Leserin möge sich fragen: Was sind vier erfolgversprechende Verhaltensregeln, die Frauen Schutz vor Vergewaltigung bieten?

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OK.

  1. Wenn Du eine Frau siehst, die aufreizende, dich sexuell stimulierende Kleidung trägt, versuche, das nicht als Einladung zur Vergewaltigung zu verstehen.
  2. Wenn Dir beim Ausgehen eine Frau begegnet, die sich ohne Begleitung zum Vergnügen bis zur Besinnungslosigkeit betrinkt, schließe nicht daraus, dass sie vergewaltigt werden will.
  3. Wenn Deine Frau oder Freundin keine Lust hat, mit Dir zu schlafen, auch wenn sie es sich erst im Bett anders überlegt, bemühe Dich, diesen Wunsch zu respektieren und sie nicht zu vergewaltigen.
  4. Wenn du alleine in eine unbeleuchtete Gegend gehen willst und Angst hast, deinen Trieb nicht kontrollieren zu können, falls eine Frau dir dort begegnen würde, rufe einen Freund an und bitte ihn, auf dich aufzupassen.

Bei einer kleinen Stichprobe im Freundeskreis antworteten auch gut ausgebildete, emanzipierte Frauen spontan, dass ein guter Rat vielleicht sei, nicht zu kurze Röcke zu tragen. So sehr ist unser Weltbild von Denkstrukturen traditioneller Rollenklischees geprägt. Die Frau muss sich dem Mann anpassen. Implizit wird ihr sogar noch eine Mitschuld zugesprochen, wenn sie vergewaltigt wird. Und da fragt sich mancher ernsthaft, ob es vielleicht mal langsam Gut sei, mit Emanzipation?

Für mehr Diversität im Blogmainstream

Die Umkehrung der Perspektive aus dem obigen Beispiel konnte ich bis zu diesem Beitrag von Jennifer Robinson verfolgen. Kluge Beobachtungen über die Privilegien von Männern und in amerikanischer Perspektive besonders die des weißen Mittelschichtsmannes, des „defaults“, finden sich bei Alas.

Das erste Privileg der Weißen, von Männern, Mitgliedern bessergestellter Gesellschaftsschichten, der Heterosexuellen, der Nichtbehinderten ist, völlig in Ignoranz der Tatsache zu leben, dass sie privilegiert sind.

Unbekannt

Flannel apparel war im letzten Jahr von der Bräsigkeit altherrlichen Alphabloggertums schon ermüdet. Die Mädchenmannschaft arbeitet nicht erst seit der vergangenen re:publica an einer Vernetzung weiblicher Stimmen im Internet und ist vorsichtig optimistisch, dass die neue Öffentlichkeit auch erhöhte Wahrnehmung für ihre Anliegen mitbringt. Trotz dem Anne Roth mir auf Anfrage beschied, dass sie so kurz nach ihrem Interview außer leicht erhöhten Leserzahlen noch keinen eindeutigen Effekt ihres Wirkens auf die Blogosphäre feststellen könne (allerdings gebe es mehr Anfragen seitens der alten Medien), habe ich das Gefühl, dass mir Beiträge von Frauen in letzter Zeit häufiger aufgefallen sind als früher.

Das mag damit zu tun haben, dass ich jetzt sensibilisiert bin und darauf achte, von wem die Texte stammen. Aber ich glaube, dass gerade auch feministische Themen bei Aggregatoren wie Rivva in letzter Zeit vermehrt auftauchen. Die Opalkatze antwortete mir, sie habe sicher an Einfluss gewonnen. Der Erfolg sei messbar in Anfragen wie der meinen,und die Verlinkung bei Christiane Schulzki-Haddoutis kooptech (übrigens fallen mir neben ihr viele weitere Frauen aus meinem Feedreader ein, die auch ohne Topplatzierung in den Blogcharts sicher hohe Relevanz in ihren Themenbereichen haben), Carta und dem Bildblog hätten sicher nicht geschadet.

Da scheint mein Eindruck vielleicht doch nicht zu trügen. Bleibt zu hoffen, dass die Diversität der deutschen Blogosphäre weiter zunimmt und die Vernetzung gleich mit. Und dass das erste Privileg der Privilegierten nicht länger Bestand haben möge.

Nachtrag 28.2. 22:00: Während ich den Artikel schrieb, wurde in der Piratenpartei gerade wieder eine Diskussion um den „Postfeminismus“ losgetreten. Auch wenn ich persönlich Gründe für und wider den Stein des Anstoßes nachvollziehen kann, ein geschlossenes Forum in der Piratenpartei als Schutzraum für eine Diskussion unter Frauen einzurichten, so hoffe ich doch mich mit diesem Artikel eindeutig gegen die Annahme ausgesprochen zu haben, irgendetwas in unserer Gesellschaft und sei es auch die Piratenpartei, sei „Post-Gender“.

Die Kommentare sind abgeschaltet.

  • Irene sagt:

    Hallo, ich habe diese DCTP-Interviewreihe auch gesehen und dabei nicht schlecht gestaunt über diese Diskussion, warum Frauen in der Blogosphäre so „unsichtbar“ sind. Das heißt also, wer nicht in den Top 10 oder Top 20 ist, ist schon unsichtbar? Man stelle sich mal eine derartige Diskussion in einem Musikmagazin vor („Oops, wir hatten ja noch gar keinen Punkrock in unserer Reihe. Warum ist Punk eigentlich immer so unsichtbar?“).

    Als Blogs noch ziemlich unbekannt waren (so um 2001/02), war die Szene noch vergleichsweise egalitär. Die wenigen Blogger kannten sich untereinander mehr oder weniger, die Neuen wurden sozusagen noch per Handschlag begrüßt, und Frauen wie Männer pflegten meistens eine Mischung aus persönlichen Anekdoten und kommentierten Links (oft eine bunte Mischung aus Politik, Kunst, Kuriosa). Die Besucherzahlen pro Tag lagen im zweistelligen, maximal im dreistelligen Bereich. Es änderte sich, als Bloggen bekannter wurde und auch diejenigen dazu stießen, denen es nicht um ein nettes Hobby, sondern ums ambitioniertere Bloggen ging, teils auch mit Blick auf potenzielle Verdienstmöglichkeiten. Das hat die Blogosphäre stark verändert.

  • godany sagt:

    also frau irene, ich hatte „damals“ dreistellig ;)
    so schwanzvergleichs-charts werden ja auch von männern gemacht, übrigens.

  • Irene sagt:

    Vielleicht kommt ja noch der Schockwellenreiter vorbei und stellt klar, dass er „damals“ vierstellig hatte ;-)

  • Ein Mensch sagt:

    Das Internet und Blogs bieten doch endlich mal die Chance gleichberechtigt zu schreiben, da der Name des Autors meistens hinter irgendeinem Pseudonym versteckt ist. Da kann man endlich wahre Gleichberechtigung leben, aber nein, da muss wieder gegendert werden. Nicht vergessen: Diskriminieren heisst unterscheiden. Gleichberechtigung heisst nicht zu unterscheiden.

    Bei den Piraten wird das Geschlecht in der Mitgliederdatenbank einfach nicht abgespeichert. Wenn dann jemand Dana heisst, dann ist es Pirat Dana. Weiss der Henker, welches Geschlecht Dana hat. Wen interessiert das auch. Auf die Substanz kommt es an, was Dana sagt. Das ist gelebte Gleichberechtigung.

    Die Interpretation der Blogstatistik in Zeiten von Post-Gender heisst also einfach, dass man anerkennt, ohne es zu werten, dass Männer anscheinend ein stärkeres Bedürfnis haben, sich selbst darzustellen. Na und?

    Wer das ändern will, macht ein Blog auf. Wem das egal ist, macht keins auf. Das hat mit patriarchalischen Strukturen doch überhaupt nichts zu tun.

  • Irene sagt:

    Die Piraten ignorieren sämtliche gesellschaftliche Debatten, die vor ihrer Zeit stattgefunden haben, und zwingen damit andere Leute, immer wieder bei Adam und Eva anzufangen. Wenn die so weiter machen, enden sie noch als isolierte Männer-FPÖ, die sich vom Feminismus und von den Linken verfolgt fühlt. Naja, nicht mein Problem, es erleichtert mir ja die Wahlentscheidung.

  • Was mich stört, sind die vorwiegend männlich besetzten Diskussionspanels oder Tagungen. Das kann ja nicht sein. Frauen gibt es eigentlich schon genügend – alles eine Frage der Wahrnehmung. Und es sollte doch keine Frage der Quote sein, für eine ordentliche Besetzung zu sorgen.

  • erz sagt:

    Ich muss den Piraten ja schon fast dankbar sein, dass sie sich dafür hergeben, zu zeigen, wie wenig „post-gender“ unsere Gesellschaft ist und in ihrer Ignoranz vergangener Debatten eben diese wieder auf die Tagesordnung hieven. Endlich gibt es eine Grundlage, sich wirklich einmal wieder gepflegt über gesellschaftliche Prozesse und Werte zu streiten. Und schneller als gedacht werden Gender-Diskurse wieder Mainstream. Dabei ist gerade die inhaltliche Auseinandersetzung etwas, das ich in unserer gesättigten Mediendemokratie lange vermisst habe. Was wir in den letzten Jahren geboten bekommen haben, war ständig nur die Vortäuschung von Politik. Theater statt Debatte.

    Als kleine Anmerkung zu den Piraten sei mir gestattet, diesen Meinungsbildungsprozess innerhalb der Partei als notwendigen Bestandteil des Konstituierungsrituals zu bezeichnen. Die Piraten sind schlicht noch keine reife Partei, da strömen gerade noch verschiedene gesellschaftliche Einflüsse hinein (sowohl solche, die ich gutheiße, als auch solche, die sehr fragwürdig sind) und streiten darum, der Partei eine Identität jenseits des single-issues „Netzpolitik“ zu verleihen. Kein Wunder, dass da gewisse Vakui an Themenkompetenz erst nach und nach gefüllt werden.

    Was die Blogosphäre angeht, so habt ihr vermutlich recht, dass der Schwanzvergleich kein erstrebenswerter Zustand ist. Allerdings wünschte ich manchen Debatten und denen, die sie führen, doch eine weitere Verbreitung. Auch, um die Qualität des Netzdiskurses insgesamt zu erhöhen. Und ja, was nicht bei Netzpolitik, Niggemeier oder welchem Alphatier auch immer verlinkt wird, das liest wieder kein Schwein. Das ist der Unterschied zwischen drei- bis vierstellig und sechs- oder gar siebenstellig. Und der Unterschied der damit verbundenen Außenwirkung des Netzdiskurses, aber auch des erfrischenden Feedbacks, das einem Diskurs im gleichen kleinen Kreis irgendwann abgeht.

    @Ein Mensch Falls du dem Gender-Diskurs so aufgeschlossen bist, dich über dessen Grundlagen jenseits von Emma-Kampfparolen zu informieren, können die Links im Artikel einen Hinweis darauf geben, warum es zumindest in unserer Gesellschaft leider noch nicht so weit ist, dass Geschlecht keine Rolle spielt. Um ein bekanntes Zitat zweckentfremdet anzubringen: Es gibt kein richtiges Leben im falschen. Zumindest deutet bei näherer Betrachtung (ich kenne auch quantitative Studien, die hohen wissenschaftlichen Ansprüchen genügen dazu) zu viel darauf hin, dass Geschlecht noch immer eine wichtige und für Frauen oft (für Männer manchmal auch, für Transgenderfragen quasi immer) nachteilige Rolle spielt.

  • Teresa sagt:

    Danke für diesen Text und die Erwähnung meines Textes aus dem vergangenen Jahr. Ich bin sehr gespannt, ob mich die diesjährige re:publica zu einem Kapitel veranlasst, dass keine Dublette der Vorjahreserfahrung ist. Die Veranstalter haben ja schon verlauten lassen, dass die Einreichungen von Frauen enorm zugenommen haben. Neben des Masse wird natürlich vor allem die Rezeption spannend werden, und die „prominent“ besetzen Panel.

  • lantzschi sagt:

    sorry, dass ich noch nicht auf deine mail geantwortet habe. ich werde das in form eines eigenen beitrags tun, an deinem fehlt mir noch ein wenig gehalt :)

    vielleicht habe ich das falsch verstanden, aber: findest du, die piratenpartei sei postgender?

  • erz sagt:

    @Lantzschi Mach mich nicht schwach, ich finde in unserer Gesellschaft (noch) NICHTS postgender. Habe ich mich da missverständlich ausgedrückt? Da muss ich unbedingt an meinem Duktus und an der Präzision der Sprache feilen.

    Auf die Antwort freue ich mich schon. Mein Artikel franst an den Enden ohnehin schon aus, da wollte ich nicht noch weiter ausholen. Manchmal muss ein Diskussionsanstoß reichen ;-)

  • Irene sagt:

    Christiane schrieb:

    Was mich stört, sind die vor­wie­gend männ­lich besetz­ten Dis­kus­si­ons­pa­nels oder Tagun­gen.

    Und das hat auch damit zu tun, dass immer wieder dieselben Leute auf den Podien sitzen. Es werden vor allem die (meist männlichen) Alphatiere des jeweiligen Themas eingeladen, vielleicht in der Annahme, dass man da nichts falsch machen kann oder Leute aus der zweiten Reihe nicht genug Zugkraft haben.

    Aber die können doch gerade interessant sein. So hat die Frau vom mir bisher unbekannten Theaterportal http://www.nachtkritik.de die DCTP-Reihe bereichtert, ich habe ihr gern zugehört und viel Neues erfahren.

  • Ein Mensch sagt:

    „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“

    Wenn dieses zweckentfremdete Adorno-Zitat so gelesen werden soll, dass es kein reales Leben im virtuellen gibt, dann ist mir das zu platt. Ich meine, dass man die neue Freiheit der virtuellen Welt einfach nutzen und gestalten sollte, unabhängig von der realen Welt da draussen. Denn die reale Welt formt nicht nur die virtuelle, sondern auch umgekehrt. Wenn das virtuelle Volk zurückkommt in die reale Welt, dann gibt es zwar auf beiden Seiten intensiven „culture shock“, aber wenn der Anteil der digitalen Einwanderer in die reale Welt ausreichend zunimmt, dann ändern sich eben auch dort die Gewohnheiten, die Vorurteile, der Umgang miteinander.

    Ich behaupte, die digitalen Eingeborenen sind dem Post-Gender jedenfalls schon deutlich nahe gekommen, auch wenn die reale Welt zweifellos in vielen Bereichen noch anders tickt (und teilweise auch sollte *). Diese Leute leben die Zukunft bereits heute. Es ist deshalb kontraproduktiv oder jedenfalls unnötig, sie durch die Mühlen der 1970er zu schicken.

    *) Wer Geschlechter-Diskriminierung praktisch erleben will, muss nur in ein Modegeschäft im Einkaufszentrum gehen. Insofern sollte das Geschlecht in der Realität gelegentlich unterschieden werden.

    Das soll einfach nur heissen, dass man nicht in jeder Lebenslage auf den Unterschied verzichten sollte, denn das wäre fatal, für das harmonische Zusammenleben und auch für den Bestand der Menschheit, aber in der (Weiter-)Entwicklung des Geistes ist der Unterschied faktisch irrelevant.

    Ich will noch einen Piraten zitieren, dessen Geschlecht mir nicht genau klar ist, deren Aussage es aber trifft: ‚Was mich vor allem an der Piratenpartei fasziniert, abgesehen von ihren politischen Zielen und Forderungen mit denen ich mich identifiziere, ist der zwanglose Umgang mit dem Thema „Untergliederung von Menschen“. Hiermit meine ich das Geschlecht, die ethnische Herkunft oder auch seine Sexualität. Der Mensch wird als Komplettpaket angenommen und nicht als Teil einer vermeintlichen Untergliederung angesehen. Nicht das was er ist, sondern was er tut oder auch lässt steht hier im Vordergrund. Daher bin ich ein starker Befürworter dafür, dass das Genderthema innerhalb der Partei nicht im klassischen Sinne seinen Platz hat. Es scheint, als ob man hier bereits darüber hinaus ist.‘

    von: http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Elle

    Von ihm/ihr stammt auch die erste Version dieses Textes:

    http://wiki.piratenpartei.de/Vielfalt_statt_Grabenk%C3%A4mpfe

    In diesem Sinne: Gender ist tot, es lebe Gender.

  • Christian sagt:

    Das Problem der vier Verhaltensregeln für Männer ist doch, dass sie quasi keine Wirkung haben. Der normale Mann kann glaube ich recht gut unterscheiden, was er darf und was nicht, insbesondere, wenn wir nicht über Belästigung sondern tatsächlich über Vergewaltigung reden. Die Regeln würden ja nur dann was bringen, wenn die meisten Vergewaltiger nicht wüssten, dass sie vergewaltigen. Das glaube ich aber nicht
    Der tatsächliche Vergewaltiger hat schon die Verhaltensregel im Strafrecht vorgegeben „Vergewaltige nicht, sonst geht es in den Bau“. Die ist ihm bekannt. Wenn ihn die nicht abschreckt, dann schrecken ihn die Regeln oben auch nicht ab.

    Und da kommt die Stärke der alten Regeln zum Vorschein: Weibliche Vorsicht kann evt. gegen Vergewaltiger helfen, die Regeln nicht interessieren. Weil sie sich aber über Regeln hinwegsetzen, bringt es nichts ihnen zusätzliche (zu den Strafvorschriften) zu stellen.

  • Guten Tag,
    Eine Umfrage von IT Job Board über Frauen im IT – Bereich ergab dass gemischte Teams bevorzugt werden.
    Frauen sind genauso gut für IT-Jobs geeignet wie Männer.
    IT-Stellenangebote gibt es in den verschiedensten Bereichen und wenn eine Frau den Chefsessel erobert hat , müssen Sie sich keine Sorge um Akzeptanz zu machen.

    Tom

  • Fadir sagt:

    ein Notariat ist nicht mehr normal



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